Mit Williams an Bord

Wegweisendes zweites Halbfinale in Vechta

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Nun haben die Bayern-Basketballer also den Playoff-Rhythmus, der ihnen zuletzt noch so abging: Nur 48 Stunden nach dem erfolgreichen Auftakt der Halbfinal-Serie gegen Rasta Vechta (98:88) hat der deutsche Meister das wegweisende zweite Duell bei den Niedersachsen zu bestreiten. Tip-Off im mit 3.140 Zuschauern längst ausverkauften Rasta Dome ist am Dienstagabend um 20.30 Uhr. Das dritte Playoff-Halbfinale steigt am Pfingstsamstag (8. Juni) ebenfalls ab 20.30 Uhr, dann wieder in München.  

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Public Viewing im Audi Dome

MagentaSport sowie FC Bayern.tv live übertragen am morgigen Dienstagabend exklusiv ab 20.15 Uhr aus Vechta. Der FC Bayern Basketball bietet ein Public Viewing an: Im Foyer des Audi Dome wird Spiel zwei in Kooperation mit MagentaSport gezeigt. Einlass ist ab 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Der Titelverteidiger richtet sich selbstredend auf ein schwieriges zweites Duell mit dem starken Aufsteiger ein, der in der regulären Saison sein Heimspiel gegen die Bayern deutlich hatte gewinnen können (93:75). Am Sonntag gestattete man Vechta zu Beginn des Schlussviertels zwar kurz die Übernahme der Führung, ehe sich nervenstarke Bayern kaum noch Fehlwürfe (Feldquote fast 60 Prozent) und Ballverluste (16/Assists: 25) leisteten und in der Defense rigoros zupackten (26:16 Defensivrebounds). 

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„Das wird eine harte Serie, das wissen wir“, sagte FCBB-Topscorer Vladimir Lucic (persönliche Bestmarke mit 24 Zählern) vor der Abreise am Montagnachmittag. „Sie spielen sehr aggressiv, in ihrer Halle wird das Level noch mal viel höher sein, das ist ein schwerer Auswärtscourt“, so der serbische Flügelspieler. „Wir müssen wieder ihre Energie matchen und mit allem, was möglich ist dagegenhalten. Wir wollen gewinnen.“

Auch Routinier Alex King, der am Sonntagabend acht Punkte eingestreut hatte, empfiehlt selbstbewusstes wie konzentriertes Auftreten: „Wir haben gezeigt, wie es laufen kann, wenn wir unser Spiel nur konsequent durchziehen.“   

FCBB-Trainer Dejan Radonjic kann in Vechta wieder auf Derrick Williams zurückgreifen, der letztlich im ersten Spiel wegen seiner vorherigen Muskelprobleme sicherheitshalber doch nicht eingesetzt wurde: Der Amerikaner war am Vormittag im Training und reiste mit.  Auch Rasta Vechta tritt wohl erstmals wieder komplett an: Seth Hinrichs (Topscorer mit 21 Punkten) gab ebenso sein Comeback wie Clint Chapman (8) und Robin Christen (12); auch Jungnationalspieler Philipp Herkenhoff wird nach seiner Pause morgen wieder im Rasta-Team erwartet.

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