„Wichtiger als Khimki“

Als Tabellenführer in Jena

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Der Wahnsinn hat begonnen für die Bayern-Basketballer: Das EuroLeague-Duell mit Khimki Moskau war die erste von zehn Partien innerhalb von nur 25 Dezember-Tagen, darunter die zwei Heimauftritte gegen Alba Berlin (16.12.) in Liga und Pokal (23.12.), welche das Gastspiel von EuroLeague-Champion Real Madrid (21.12.) einrahmen. Der Einstieg in den „heißesten Winter“ gelang dem Deutschen Meister am Donnerstagabend gegen den EuroCup-Gewinner von 2015 durch den am Ende clever abgesicherten 72:65-Erfolg, dem fünften Saisonsieg in der Königsklasse.

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Es war zu später Stunde Geschäftsführer Marko Pesic, der die Marschroute für den Wintermarathon vorgab: „Nicht groß darüber nachdenken, welche Aufgaben demnächst alles noch kommen oder wann man vielleicht mal müde ist, sondern immer das nächste Spiel angehen.“ Das findet für den FCBB am Sonntagabend (18 Uhr) vor ausverkauftem Haus in Jena statt. Und diese Auswärtsaufgabe sei angesichts des Terminplans und der Tabellenkonstellation – die Bayern liegen mit einem 9:0-Startrekord an der Spitze – „noch wichtiger als das Spiel gegen Khimki“.

Das Spiel in Jena wird am Sonntag ab 17.45 Uhr wieder auf den Plattformen von Telekom Sport sowie FC Bayern.tv live übertragen. Das nächste Heimspiel haben die Bayern kommenden Freitag ab 20.30 Uhr in der EuroLeague gegen Final Four-Teilnehmer Zalgiris Kaunas aus der Basketballnation Litauen, ehe nur rund 40 Stunden nach Spielende (Sonntag, 15 Uhr) Alba Berlin zum Ligagipfel im Audi Dome antritt.

Wiedersehen mit Dru Joyce   

Science City Jena hat sich zwei Wochen auf „das Basketball-Highlight des Jahres“ vorbereiten können. Die Thüringer liegen bei 6:10 Punkten wieder voll im Soll des Projekts Klassenverbleib, haben daheim schon den Playoff-Kandidaten Bonn unangenehm überrascht und vor allem auswärts in Oldenburg beim Achtelfinal-Coup im Pokal. Zudem haben die Jenaer Methusalems der BBL – das insgesamt 113 Jahre alte Veteranen-Trio aus Topscorer Julius Jenkins (12,6 PpS), Derrick Allen (10,1) und Immanuel McElroy (5,3) – einen in München gut bekannten Zugang erhalten: Point Guard Dru Joyce (33) stieß nach Saisonbeginn hinzu und bleibt nun fest die komplette Runde. Der Amerikaner absolvierte 2017 16 Einsätze für den FCBB und hat sofort die Regie in Jena übernommen (10,8 PpS/7,1 ApS).

Fraglich ist auf Seiten der Bayern noch, ob Devin Booker nach Jena mitreist. Der Center hatte sich gegen Khimki am Sprunggelenk verletzt und wird am Freitag in München ausführlich untersucht.

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FOTO-CREDIT: Stickel

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