Kraftakt Nr. 4

Pokal-Showdown gegen Alba im erneut ausverkauften Audi Dome

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Auf ein Neues: Nur eine Woche nach dem Heimspielsieg der Bayern-Basketballer im Bundesliga-Gipfel gegen Verfolger Alba Berlin (83:81) kommt es am Sonntagabend im Viertelfinale des BBL-Pokals zum erneuten Aufeinandertreffen. Es ist zugleich das Duell des letztjährigen Finales, als die Bayern trotz eines Zehn-Punkte-Rückstands im Schlussviertel letztlich noch 80:75 triumphierten und ihren erster Pokalsieg nach 50 Jahren feierten. Der neue Pokalmodus hat den Titelverteidiger und den doppelten Vize der Vorsaison nun schon in der Runde der letzten Acht per Los zusammengebracht.

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Die Partie beginnt am Tag vor Heiligabend um 18 Uhr, der Audi Dome wird mit 6.500 Zuschauern zum dritten Mal hintereinander ausverkauft sein. Die Übertragung von Telekom Sport (u.a. EntertainTV) ist diesmal frei für alle verfügbar, auch der Klubsender FC Bayern.tv live sendet live.

Das Team um Bayern-Trainer Dejan Radonjic muss nur 44 Stunden nach dem umkämpften EuroLeague-Duell mit Real Madrid (72:82) die letzten Kraftreserven mobilisieren beim vierten Einsatz in einer Woche. „Das ist das vierte Topspiel in dieser Woche, dafür brauchen wir jetzt auch unsere Fans, die schon gegen Real wieder super waren“, sagt Bayern-Guard Nihad Djedovic. „Das BBL-Spiel am letzten Sonntag haben wir nicht seriös zu Ende gespielt und somit Alba geholfen, zurückzukommen. Das darf uns nicht wieder passieren, denn wir unbedingt wollen gewinnen.“ Und Kollege Braydon Hobbs, der nach seinem Mageninfekt wieder einsatzbereit ist: „Das ist ein Do-or-die-Spiel, es wird also wieder ein großer Kampf. Wir werden bereit sein.“

Gegen Real Madrid zeigten die Münchner inmitten ihres Spielemarathons, dass sie trotz der hohen Belastung und der langwierigen Verletzungen von Devin Booker und Milan Macvan widerstandfähig sind: Sie gewannen die zweite Halbzeit gegen den Titelverteidiger 41:36 und schienen den wurfstarken Favoriten (15 Dreier) im Schlussviertel beim fulminanten Vorstoß zum 68:70 (35.) noch abfangen zu können.

Die Berliner waren unter der Woche wieder nur einmal im Einsatz, daheim im EuroCup gegen Krasnodar ging das letzte Vorrundenspiel gegen Krasnodar aus Russland 82:92 verloren. Beste Werfer waren Sikma (17) und Giedraitis (13), der neue Center Nnoko kam in 17 Minuten auf zwei Zähler. Gegen den Kameruner und die übrigen Inside-Spieler Albas werden die Bayern diesmal vor allem beim Rebound aufmerksamer sein müssen.

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