Griechische Woche, Teil zwei

Die Bayern wollen bei Olympiakos ihren ersten Sieg auf ausländischem Parkett

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Und weiter geht’s: Nach der am Ende viel zu deutlichen Niederlage bei Panathinaikos Athen (83:98) folgt für die Bayern-Basketballer bereits am Freitagabend (17.1., 19.30 Uhr CET/MagentaSport) das nächste EuroLeague-Gastspiel bei Olympiakos Piräus. Zwischen den Hallen der griechischen Schwergewichte liegen nur 18 Kilometer, dennoch scheint beide Klubs derzeit weit mehr zu trennen: Während der Hauptstadtklub Panathinaikos zuletzt drei Meisterschaften in Serie gewann und als Tabellensechster mit bereits elf Siegen auf einem guten Weg ist, die Playoffs der Königsklasse zu erreichen, rangiert Olympiakos mit einer 7:12-Bilanz auf dem 13. Platz.

EuroLeague-Tabelle

Der Deutsche Meister (6:13/18.) geht aufgrund der in weiten Phasen ansprechenden Leistung vom Mittwochabend und der gelungenen Premiere von TJ Bray durchaus zuversichtlich in dieses Duell. „Olympiakos hat zurzeit ähnliche Probleme wie wir in der EuroLeague und nach der Heimniederlage am Dienstag werden sie hochmotiviert sein“, sagt Bayern-Coach Oliver Kostic. „Wir haben gegen Panathinaikos insgesamt wieder einen Schritt nach vorn gemacht, doch natürlich wollen wir endlich ein komplettes Spiel über 40 Minuten hinlegen, um zu gewinnen. Dafür werden wir uns gut vorbereiten und alles geben.“

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Nach dem Zwangsabstieg in der vergangenen Saison tritt Olympiakos national nur mit einer Jugendauswahl in der zweiten Liga an. Die Spieler, mit denen es die Münchner zu tun bekommen, werden ausschließlich im internationalen Wettbewerb eingesetzt. Topscorer beim Team des neuen, alten Trainers Georgios Bartzokas, der am Wochenende sein Amt antrat, ist Routinier Georgios Printezis (12,1 PpS). Zudem scoren in Nikola Milutinov (10,7) und dem neuen Rekordschützen der EuroLeague, Vassilis Spanoulis (derzeit 4181 Punkte/13,1 PpS, aktuell 10,6) zwei weitere Akteure zweistellig. Der serbische Center Milutinov legt zudem mit 8,7 Rebounds und 3,6 offensiven Brettern in beiden Kategorien die Bestwerte in der EuroLeague auf. Mit einem Indexrating von 31,69 je 40 Minuten gehört der 2,13-Meter-Mann auch zum erweiterten Kreis der MVP-Anwärter. Einzig Shane Larkin von Anadolu Efes (33,34) kommt nach 19 Spieltagen auf einen besseren Wert. Der beste Münchner in dieser Kategorie ist übrigens Greg Monroe auf Platz zwölf (26,53). Gerade die gegen Athen offenbarten Schwächen beim Rebound haben die Gäste demnach abzustellen.

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Das Hinspiel gewannen die Bayern, dank eines furiosen vierten Viertels (30:19), 85:82. Überragender Akteur damals: Maodo Lo mit 19 Punkten und sieben Assists. Wie auch der FCBB verlor der Traditionsverein aus der Hafenstadt also seinen letzten Auftritt: Im 15.000 Zuschauer fassenden „Peace and Friendship Stadium“ sorgte der deutsche Vizemeister Alba Berlin mit dem etwas überraschenden 93:86-Auswärtssieg für eine misslungene Premiere von Rückkehrer Bartzokas. Den Bayern fehlt noch ein Erfolg auf internationalem Parkett, sie konnten bisher nur in Berlin gewinnen.     

„Wir versuchen alles, um uns zu verbessern, wir wollen in die Erfolgsspur zurück“, sagt FCBB-Guard Petteri Koponen. „Ich denke, in vielen Bereichen müssen wir nur ein paar Kleinigkeiten ändern. Wir wollen es schaffen.“

 

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