Donnerstag ab 21 Uhr auf „MagentaSport“

Die Bayern in Mailand gegen Sergio Rodriguez, Luis Scola & Co.

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Über die Alpen, auf nach Italien: Die Bayern-Basketballer sind am Mittwochmorgen nach Mailand gereist, wo der Deutsche Meister nach zwei Heimsiegen auch auswärts den Trend bestätigen will. Die mit großen Ambitionen in die EuroLeague-Saison gestarteten Gastgeber (10:11 Siege) um Trainerlegende Ettore Messina und Sergio Rodriguez benötigen allerdings dringend einen Heimerfolg für die angestrebte Playoff-Teilnahme. Derzeit belegt der 28-malige italienische Meister Rang acht, der noch für die K.o.-Runde berechtigen würde.

Spielbeginn bei Armani Olimpia Mailand ist am Donnerstagabend um 21.15 Uhr, MagentaSport überträgt wie immer live.

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Sonntag ab 15 Uhr im Audi Dome: BBL-Topspiel gegen Würzburg

Nach der Rückkehr aus Mailand steht für die Bayern am Sonntag ab 15 Uhr das nächste Bundesliga-Heimspiel im Spielplan: Der Tabellenführer empfängt den zuletzt dreimal siegreichen Sechsten Würzburg. In der EuroLeague geht es dann mit einem Auswärtsspiel bei Asvel Villeurbanne (Dienstag, 4.2, 20.45 Uhr) weiter und nur drei Tage später (Freitag, 7.2, 20.30 Uhr), bei der „FCBB Après Ski Night“, daheim gegen Valencia. 

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Einsatz von Lucic und Sisko erneut fraglich

Die Bayern, im Vorjahr (80:78) in Mailand wie auch diesmal im Hinspiel im Audi Dome (78:64) überraschend erfolgreich, hoffen in der Lombardei auf den achten Saisonsieg nach dem prestigeträchtigen Erfolg über Maccabi Tel Aviv (80:72). Wie schon die komplette Saison bangen sie allerdings um ihre Bestbesetzung: Der Einsatz von Vladimir Lucic (Fuß, Knie) und Zan Mark Sisko (Adduktoren), die gegen Maccabi und auch Sonntag gegen Bonn (93:85) fehlten, ist fraglich.

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„Unsere Leistung gegen Maccabi über 40 Minuten sollte die Basis und das Muster für unser Spiel im weiteren Saisonverlauf sein, und das auch auswärts“, sagt FCBB-Coach Oliver Kostic. „Mailand hat ein sehr erfahrenes Team mit viel individueller Klasse. Unser Job wird wieder der gleiche sein: ihr Transition-Spiel stoppen, sehr gut in der Mann-Mann-Verteidigung sein und natürlich die Rebounds kontrollieren. Auswärts ist es außerdem von enormer Bedeutung, die Zahl der Ballverluste so gering wie möglich zu halten. Mailand hat zuletzt dreimal verloren und wird hochmotiviert sein, darauf müssen wir eingestellt sein. Und sie haben diese Woche einen neuen Spieler verpflichtet – das belegt ihre Ambitionen.“

Mailands nächste Nachverpflichtung heißt Crawford

Nach einem fast perfekten Saisonstart mit sechs Siegen an den ersten sieben Spieltagen – einzig der Saisonauftakt im Audi Dome ging verloren – ist die Euphorie um die Rückkehr von Trainer Ettore Messina und Starverpflichtungen wie Sergio Rodriguez, Luis Scorla oder Shalvin Mack (nicht mehr im Kader) etwas dem Alltag gewichen. Acht seiner zehn Siege feierte Olimpia Armani allerdings im heimischen „Mediolanum Forum“ und gehört damit - wie die Bayern (ein Sieg in Berlin) bisher zu den schwächeren Auswärtsteams der Königsklasse.

Nach dem Wechsel von Coach Messina forcierten Abschied von Euro-League-Topscorer Mike James (2018/19: 19,8 PpS) zu ZSKA Moskau haben sich die Norditaliener im Sommer prominent verstärkt: Neben dem zweifachen EuroLeague-Gewinner Rodriguez (13 PpS), der 2014 auch als MVP ausgezeichnet worden war, kamen auch der fast 40-jährige argentinische WM-Held Luis Scola (9,9 PpS) sowie Guard Michael Roll (Maccabi/7,7 PpS). Neben ihnen zeichnen der konstant starke, 34-jährige Forward Vladimir Micov (11 PpS) und der erst im Dezember verpflichtete US-Point Guard Keifer Sykes (10,2 PpS) für zweistelliges Scoring verantwortlich. Aufgrund der letzten Resultate wurde soeben auch Landsmann Drew Crawford neu akquiriert, er spielte vor einigen Jahren eine BBL-Saison für Ludwigsburg.

Das Rebound-Duell als Schlüssel

„Wir wollen unseren Aufwärtstrend bestätigen und auch in Mailand gewinnen“, sagt FCBB-Topscorer Greg Monroe (12,5 PpS, 6,8 RpS). „Ein Sieg würde uns weiteres Selbstvertrauen geben, aber dafür müssen wir wieder als Team und konzentriert spielen. Wir wissen, wie heimstark Mailand ist.“

Dass Armani mit 9,3 offensiven Rebounds pro Spiel neben Fenerbahce (8,3) und den Bayern (9,1) die meisten Probleme am gegnerischen Brett hat, dürfte den Münchner noch einmal die Bedeutung dieses Parameters bewusst machen. Beim Erfolg gegen Tel Aviv konnte man das Rebound-Duell deutlich für sich entscheiden (40:30). Dies ermöglichte dem FCBB nach schweren Wochen ohne Sieg in der EuroLeague die Überraschung – folgt gleich die nächste?

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