WM-Kolumne aus China mit Danilo Barthel

Kein Kribbeln, ein paar Hühnerfüße und ein Maodo Lo

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Am Wochenende beginnt die Basketball-Weltmeisterschaft in China (31.8 – 15.9., alle Spiele frei bei MagentaSport), der FCBB stellt gleich fünf Spieler: Kapitän Danilo Barthel, Maodo Lo und Paul Zipser treffen dabei gleich im ersten Spiel mit Deutschland auf ihren neuen Teamkollegen Mathias Lessort (Frankreich), während Vladimir Lucic mit Serbien zu den Titelkandidaten zählt.

Hier liefern wir Euch ihre Eindrücke vom Turnier, vor dem WM-Start meldet sich Danilo Barthel:

Hallo zusammen,

wir sind gut in unserem Spielort Shenzhen eingetroffen. Ich komme gerade aus einer Mall, nach dem Abendessen sind wir mit ein paar Jungs dahin – aber nichts Besonderes, ehrlich gesagt, ich habe nichts gekauft.

Unser Hotel ist dagegen richtig gut, wir haben diesmal sogar alle Einzelzimmer. Da kann man gut abschalten. Auch das Essen im Hotel ist überragend. Dagegen war’s in unserem ersten Hotel in Jiangmen, wo wir gegen Australien gespielt haben, doch etwas wild. Da gab’s ein paar Hühnerfüße und solche leckeren Dinge, das war dann doch eher nichts für uns . . . 😊

Viel gesehen haben wir ansonsten natürlich noch nicht von China. Insgesamt ist es hier etwas chaotischer als in Japan, wo alles super organisiert war und auch richtig sauber. Englisch kann hier kaum jemand, bis auf unsere Betreuer, die bringen manchmal sogar etwas auf Deutsch.  

Aber klar, wir sind ja auch nicht zum Plaudern da, sondern zum Spielen. Ein Kribbeln hab‘ ich noch nicht, wir konnten auch noch nicht in der Spielhalle zum Training; die Anspannung kommt dann wohl, wenn es am Sonntag endlich losgeht. Mathias (Lessort) habe ich noch nicht getroffen, die Franzosen sind nach uns angekommen, wie übrigens alle Teams aus unserer Gruppe: Die Deutschen waren die ersten, klar. 😊 😊

Und wie sind unsere Chancen?

Das ist wirklich schwer zu sagen, finde ich. Es hört sich abgedroschen an, aber ich glaube wirklich, dass am Sonntag gegen Frankreich viel von der Tagesform abhängt. Klar ist, dass wir dann die Dominikanische Republik und Jordanien besiegen MÜSSEN. Danach schauen wir dann mal weiter, was in der Zwischenrunde so geht. Australien hatte ein paar Absagen, auch die Kanadier.

Eine Aufgabe nach der anderen, würde ich mal sagen.

Gut ist natürlich für uns, dass Maodo wieder fit und im Kader ist. Er hat heute (29.8,; d. Red.) noch mal individuell trainiert. Das sieht gut aus, er wird bereit sein. Wie wir alle!

Das war’s für den Anfang, drückt uns die Daumen,

viele Grüße aus China,

Euer

 

Foto-Credits: Offermann und Kröger

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