„Das Wichtigste ist, dass man lernt“

Die Bayern in Würzburg gefordert

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Freitagmittag, 12 Uhr im Audi Dome: Die Basketballer der Bayern sind schon wieder auf dem Court, keine 14 Stunden nach der enttäuschenden Heimniederlage in der EuroLeague gegen Khimki Moskau (74:87) geht der Alltag natürlich trotzdem weiter. Nicht nur Danilo Barthel hatte sich seinen 28. Geburtstag anders vorgestellt, nach den zwei Siegen aus den ersten drei Partien der Königsklasse wollte sich der Deutsche Meister für die nächsten Wochen mit einem weiteren Erfolg in eine gute Situation bringen. „Aber so ist das im Sport, Niederlagen gehören dazu und das Wichtigste ist, dass man aus ihnen lernt“, sagt der Kapitän, „und zwar schon für Sonntag in Würzburg.“

Am Mittwoch gastiert Real Madrid im Audi Dome 

Das BBL-Derby am Sonntag bei den Baskets ist nun die nächste Bewährungsprobe auf dem offenkundig nicht ganz einfachen Weg für das umformierte Team von Trainer Dejan Radonjic zu mehr Konstanz. Erst dann kann die Konzentration dem ersten großen Saison-Highlight gelten: dem Gastspiel von EuroLeague-Mitfavorit Real Madrid am kommenden Mittwochabend (30. Oktober, 20.30 Uhr). 

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„Gegen Khimki war es ähnlich wie bei ZSKA (68:79) und wir müssen es schaffen, über 40 Minuten mit Fokus und viel mehr Energie zu spielen, gerade in der EuroLeague“, sagt Barthel. „Das Tempo gegen Khimki war nicht hoch genug. Wir müssen schneller spielen und vor allem in den Phasen, wenn es mal nicht läuft, als Team die Situation lösen und nicht einzeln.“ 37:36 hatten die Bayern kurz vor der Pause geführt, ehe einige Fehlwürfe aus der Distanz und Ballverluste komplett den offensiven Rhythmus brachen und in einem 37:56-Rückstand mündeten.

Vorbei. Am Samstag reisen die Münchner schon weiter nach Würzburg, wo ihnen am Sonntagnachmittag (27.10., 15 Uhr/MagentaSport) erfahrungsgemäß hochmotivierte Gastgeber und rund 3.200 Fans in der ausverkauften „Turnhölle“ einen intensiven Empfang bereiten werden. Während der Titelverteidiger seine vier Ligapartien gewinnen konnte, sind die Unterfranken mit einer 2:2-Bilanz gestartet. Der Auftaktniederlage in Oldenburg (82:90) folgten Siege gegen Göttingen (90:75) und in Bayreuth (88:79), ehe es am Wochenende gegen die ebenfalls noch unbesiegten Berliner ein 82:110 setzte.

Topscorer der s.Oliver Baskets sind das verbliebene Point Guard-Trio Cameron Wells (16 PpS), Jordan Hulls (15) und Skyler Bowlin (11,3), von den Neuzugängen reiht sich hier US-Center Luke Fischer (2,11m/14,5 PpS, 7,8 RpS) ein.

„Wir wissen alles über die Bayern und ihre Spielsysteme, da gibt es kaum Geheimnisse. Wir hoffen, ihre Stärken einigermaßen kontrollieren zu können“, äußerte Würzburgs Trainer Denis Wucherer.

Die Bayern müssen bei den ebenfalls nicht kompletten Würzburgern neben dem langzeitverletzten TJ Bray (Aufbau nach Fuß-OP) und Josh Huestis (Aufbau/Knie) auch auf Center Mathias Lessort verzichten. Der Franzose war gegen Villeurbanne umgeknickt, der rechte Fuß wird noch bis Wochenbeginn ruhiggestellt sein.

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