„Greek Week“ in der EuroLeague, Teil zwei

Die Bayern wollen mit dem Favoriten Panathinaikos Athen gleichziehen

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„Greek Week“, Teil zwei: Der Griechische Meister Panathinaikos Athen gastiert an diesem Freitagabend (22.11., 20.30 Uhr) im Audi Dome, es ist mal wieder ein richtungsweisendes Duell. Denn mit einem Erfolg könnten die FC Bayern-Basketballer trotz der jüngsten Schwächephase auf fremden EuroLeague-Terrain mit dem Team um Nick Calathes und Tyrese Rice (5:4) nach Siegen gleichziehen – und hätten wieder die Playoff-Ränge im Blick.

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Die Bayern (4:5 Siege) wollen den Schwung des 85:82-Erfolgs vom Dienstag über Athens Lokalrivalen Olympiakos Piräus mitnehmen, als der Deutsche Meister in den letzten neun Minuten noch ein Zwölf-Punkte-Defizit tilgen konnte. In der Bundesliga muss der noch unbesiegte Tabellenführer dann bereits am Sonntag (24.11., 15 Uhr) in Leipzig beim MBC antreten – und wiederum nur zwei Tage später, am Dienstagabend (26.11., 20.30 Uhr), daheim im Audi Dome gegen den Südkonkurrenten Ulm.

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Neuer Coach in Kaunas erfolgreich

Panathinaikos kommt mit einem 86:85-Auswärtssieg in Kaunas im Rücken. Und mit einem neuen Coach: Denn nur 24 Stunden nach der 105:106-Heimpleite vor einer Woche gegen Alba Berlin musste Trainer Argyris Pedoulakis, zum dritten Mal bei den Athenern im Amts gewesen, den Stuhl räumen. Interimscoach ist der bisherige Assistenztrainer Giorgos Vovoras, dessen Debüt in Kaunas also glückte. In München ist er indes ein letztes Mal verantwortlich, denn kommende Woche kehrt Rick Pitino zurück. Dies hat der 67-jährige Amerikaner, der im Sommer aus persönlichen Gründen in die USA zurückgekehrt war, am Mittwoch bestätigt.

„Panathinaikos ist wie immer exzellent besetzt“, sagt FCBB-Coach Dejan Radonjic, „Calathes und sein Backup Rice organisieren die zweitbeste Offense in der EuroLeague. Auch DeShaun Thomas spielt derzeit sehr stark. Deshalb ist klar, was vor allem unsere Aufgabe sein wird: über 40 Minuten mit viel Einsatz und Energie zu verteidigen.“  

Dass bei Panathinaikos nach Misserfolgen rasch Unruhe aufkommt – vor Alba war man sensationell auch im Pokal in Patras gescheitert (79:81) –, belegt die stets hohen Ambitionen des griechischen Rekordmeisters (38 Titel, 19 Pokalsiege). Seit 2001 stand man nur viermal nicht in den Playoffs der Königsklasse, sechsmal ging es bis ins Final Four, wo „Pana“ viermal triumphierte: 2002, 2007, 2009 und zuletzt 2011.

„Wir haben das Spiel gegen Olympiakos noch mit unserem Kampfgeist und viel Charakter gedreht, so wollen wir auch gegen Panathinaikos auftreten“, sagt Nationalspieler Paul Zipser.

Assist-König Calathes, Rückkehrer Rice

Topscorer der Gäste ist der Grieche Calathes, der Assist-König der EuroLeague, der im Schnitt auf 14,2 Zähler kommt und aktuell mit fast zehn erfolgreichen Anspielen (9,6 ApS) pro Partie Panathinaikos‘ Antreiber ist. Forward DeShaun Thomas weist die gleiche Korbausbeute (plus 5,2 RpS) auf, auch der neu verpflichtete, frühere NBA-Scharfschütze Jimmer Fredette (u.a. Sacramento, New Orleans (13,8 PpS) sowie der erfahrene Nationalspieler Ioannis Papapetrou (11,8) liegen im zweistelligen Bereich.

Und dann ist da ja noch Tyrese Rice, der mit 32 noch einmal durch die EuroLeague dribbelt. Der Spielmacher lief 2012/2013 für die Bayern auf und steht immer noch mit dem höchsten Punkteschnitt überhaupt (15,8 PpS) in der Rekordliste der Münchner. Der erfolgreiche Europa-Bummler (EuroLeague-Gewinner und Final Four-MVP für Maccabi 2014, EuroCup-Gewinner und Finals-MVP 2015 für Khimki) legt nach einem Jahr in Bamberg nun für Panathinaikos, als Backup von Calathes, durchschnittlich 7,8 Punkte sowie 2,4 Assists auf.

Das Scoring bei den Bayern ist wie häufig ausgeglichen verteilt: Bester Werfer ist nach neun Spielen Center Greg Monroe (13,8 PpS/6,1 RpS) vor unserem formstarken Regisseur Maodo Lo. Der Nationalspieler steht nach seiner Gala im Schlussviertel gegen Olympiakos Piräus (85:82) bei durchschnittlich 12,8 Punkten, gefolgt von Vladimir Lucic (11,1 PpS), dem aktuell angeschlagenen Nihad Djedovic (8,8), Danilo Barthel (8,6), Paul Zipser (7,6) und Petteri Koponen (6,2).

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