110:79 über Crailsheim

Uli Hoeneß sieht den ersten Sieg der Bayern

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Den Basketballer des FC Bayern München ist nach dem misslungenen Turniereinstieg der erste Sieg beim Final10 gelungen: 110:79 (51:35) hieß es am Ende gegen den ersatzgeschwächten Hauptrundendritten aus Crailsheim. Bei den überzeugenden Bayern kam vor den Augen von Ehrenpräsident Uli Hoeneß jeder Spieler zu Minuten, herausragend war aber diesmal Center Mathias Lessort: Dem Franzosen gelang mit 20 Punkten ein persönlicher BBL-Bestwert. Auch Zugang Ismet Akpinar hatte seinen ersten Einsatz im Münchner Trikot und stand in der Starting Five; der Nationalspieler holte bei seinem Debüt in knapp 14 Minuten neun Punkte und zwei Assists.

Die Bayern haben nun drei spielfreie Tage, für den FCBB geht es am Freitag (12.6, 16.30 Uhr) gegen die zum Auftakt erfolgreiche BG Göttingen weiter. Am Sonntag (14.6, 19 Uhr) schließt der Deutsche Meister die Gruppenphase des BBL Final-Turniers gegen Oldenburg ab.

Auch diese Begegnungen können die Fans des FCBB wieder gemeinsam im Autokino des „Audi Urban Cinema“ am Flughafen München verfolgen.

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HAKRO Merlins Crailsheim vs. FC Bayern Basketball

  • Topscorer Crailsheim:

    Sebastian Herrera (27 Punkte)


  • FCBB

    Mathias Lessort (20 Punkte, 9 Rebounds), Maodo Lo (17, 3 Dreier), Vladimir Lucic (14), Petteri Koponen (9, 3 Dreier), Paul Zipser (9), Ismet Akpinar (9), Alex King (8), Diego Flaccadori (7), Danilo Barthel (6, 5 Rebounds), Leon Radosevic (6), TJ Bray (5) und Zan Mark Sisko (5 Assists).


  • Schiedsrichter

    Toni Rodriguez, Gentian Cici und Steve Bittner.

Die Punkteverteilung nach Vierteln aus Sicht des FCBB: 26:11, 25:24, 35:21, 24:23.

Zahlen & Fakten – Zweier-Quote: 70% (FCBB) // 50% (Crailsheim); Dreier-Quote: 55% // 38%; Rebounds: 33 // 22; Assists: 26 // 15; Ballverluste: 13 // 19.



Die Stimmen zum Spiel

Oliver Kostic, Coach FCBB: „Gratulation an meine Spieler für ein gutes Spiel. Jeder hat heute eine gute Antwort auf das erste Spiel gegeben. Aber das war jetzt nur ein Spiel, ein erster Schritt in einem langen Turnier. Es war aber eine gute Leistung, die uns den Weg weisen kann, wie es weiter gehen sollte. Wir müssen nach der langen Zeit ohne Spiele weiter jeden Tag hart arbeiten und uns  weiter steigern, um am Ende des Turniers ein Titelkandidat zu sein. Wir müssen nach dieser langen Pause noch einige Details verbessern, um das Team in die beste Verfassung zu bringen. Dazu zählen neben der Offensive und Defensive auch die Mentalität. Für Mathias bin ich sehr froh, er hat viel an sich gearbeitet und muss das jetzt weiter tun.“

Mathias Lessort: „Das Wichtigste war, Charakter zu zeigen und es besser zu machen als gegen Ulm. Wir haben viele Punkte gemacht, aber vor allem in der Verteidigung Charakter bewiesen. Gegen Ulm haben wir noch 95 Punkte kassiert, was nicht sein darf. Das komplette Team vermisst Greg Monroe. Doch nicht nur ich muss ihn ersetzen, das müssen wir als Kollektiv schaffen, da wir in Nihad Djedovic noch einen weiteren wichtigen Spieler vermissen. Wenn wir weiter wie heute spielen, können wir in diesem Turnier einiges erreichen.“

Ismet Akpinar: „Wir haben uns heute von einer anderen Seite gezeigt. Dennoch, bei allem Respekt vor Crailsheim, sie haben stark gekämpft: Aber mit so einem dezimierten Kader 79 Punkte gegen uns zu erzielen. das ist aus unserer Sicht zu viel. Wir müssen unsere Eins-gegen-eins-Verteidigung verbessern und auch beim Pick-and-Roll können wir noch einiges besser machen. Das, was ich zunächst beeinflussen kann, ist der Druck in der Defensive und das ich will tun. Ich bin froh, dass ich heute Minuten bekommen habe.“

1. Halbzeit

Der FCBB begann mit Petteri Koponen, Vladimir Lucic, Danilo Barthel, Mathias Lessort und mit Zugang Akpinar auf der Point Guard-Position. Zu Beginn zeigten die Bayern wie im ersten Spiel einige Unkonzentriertheiten in der Defensive, die jedoch nach der ersten Kostic-Auszeit abgestellt wurden. Der Meister startete beim Stand von 11:11 einen 15:0-Lauf – 26:11 zur ersten Viertelpause. Die Münchner, die auf dem Papier Gäste im Audi Dome waren, hielten den Vorsprung bis zur Pause konstant um die 15-Punkte-Marke. Im Vergleich zum ersten Spiel präsentierte sich der Ausrichterteam stark verbessert unter dem Korb und traf 72 Prozent der Würfe aus dem Zweierbereich (gegen Ulm: 38). 51:35 zur Halbzeit.

2. Halbzeit

Lessort war auch direkt zu Beginn der zweiten Hälfte einer der Aktivposten, riss die Mannschaft mit seinen Emotionen immer wieder mit. Mit einem 8:0-Lauf zum Ende des dritten Viertels lagen die die Bayern erstmals mit 30 Punkten in Führung – die Partie war somit bereits vor dem Schlussabschnitt entschieden. In den finalen zehn Minuten ging es hin und her. Die Bayern spielten mit einer tiefen Rotation (jeder Spieler erhielt mindestens sieben Minuten Spielzeit) und Diego Flaccadori – der inzwischen mit rechts wirft – machte vier Minuten vor dem Ende bereits die 100 Punkte voll (100:71/36.). Am Ende stand gegen die nicht tief besetzten Hakro Merlins 110:79.

Der Spielverlauf zum Nachlesen im Liveticker

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Die besten Bilder zum Spiel

Foto-Credit: Duda 

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