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Nihad Djedovic

Small Forward
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Nihad Djedovic
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Persönliches
    • Beim FCBB seit: 2013
    • Bisherige Vereine: Bosna Sarajevo (2005-2007), CB Cornella (2007-2009), Obradorio (2009-2010), Virtus Rom (2010-2012), Galatasaray Istanbul (2012), ALBA BERLIN (2012-2013)
    • Geburtsort: Visegrad
    • Position: Small Forward, Shooting Guard
    • Wurfarm: rechts
    • Wichtigste Erfolge: Teilnahme an der EM 2011, 2013 mit Bosnien und Herzogowina; Deutscher Pokalsieger 2013, 2018, Deutscher Meister 2014, 2018, 2019
  • Nihad wechselte vor der Münchner Meistersaison aus Berlin zu den Bayern. Für den bosnischen Nationalspieler war es auch eine Heimkehr: Denn Nihad zog 1990 im Alter von wenigen Monaten mit seiner Familie nach München und lebte hier gut sechs Jahre. Bereits mit 16 Jahren gab er sein Profidebüt für Bosna Sarajevo. Kurz darauf sicherte sich der FC Barcelona die Rechte an dem Talent. Zu dieser Zeit debütierte Nihad bereits im A-Kader seines Heimatlandes.

    2007 lief er für das Farmteam von Barca in der dritten spanischen Liga auf. 2009 hatte er Playoff-Einsätze für den FC Barcelona, der damals den Titel gewann. Regelmäßige Erstliga-Einsätze in der ACB hatte der offensivstarke Flügelspieler erstmals 2009/10 beim Team aus Santiago de Compostela.

    Mit Bosnien und Herzegowina nahm er an der EM 2011 teil. Bei der EM 2013 erzielte der schnelle Small Forward einen überragenden Schnitt von 17,8 Punkten und 2,6 Steals pro Partie. Über Rom und Istanbul kehrte Nihad nach Deutschland zurück. 

    Im Sommer 2019 verlängerte Nihad Djedovic seinen Vertrag um weitere vier Jahre. Somit geht er ab Anfang Oktober in seine siebte Saison beim FCBB, mit dem er 2014, 2018 (Double) und nun 2019 den Titel holte.

    Beim FCBB hält der athletische Guard von 1,99 Metern längst alle Rekordmarken: In der BBL hat Djedovic für die Bayern 226 (seiner insgesamt 257) Spiele absolviert und 2719 Punkte erzielt (12 PpS) – mit Abstand so viele wie niemand sonst.

    In der EuroLeague (insgesamt 110 Einsätze/9,9 PpS) erzielte er in der Spielzeit 2018/19 seinen 1000. Punkt, überhaupt hat er sein stärkstes wie konstantestes Jahr hingelegt: Nach durchschnittlich 12,4 Punkten (Feldquote 53 Prozent) in der regulären Bundesliga-Saison steigerte er seine Werte in den Finalspielen gegen Alba Berlin (3:0) auf 15,2 Zähler und fünf Assists sowie zwei Steals pro Partie, womit auch seine eindrucksvolle Verteidigungsleistung dokumentiert ist.

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